Weniger ist so viel mehr.
Wie meine Bilder laufen lernten ...
Ernsthaft fotografiere ich seit 1999. Damals bekam ich zu meiner großen Freude eine rund 30 Jahre alte, voll manuelle Fujica-Spiegelreflexkamera geschenkt.
Blende, Belichtung, Schärfe ...? Es dauerte eine ganze Weile, bis der handwerkliche Groschen bei mir fiel. Doch dann stellte ich erfreut fest, dass ich die Welt schon immer "motivisch" betrachtet hatte. Welch eine fantastische Entdeckung: Ich musste "nur" noch hingehen und sie ablichten!
Aus der "Not" meiner alten Kamera habe ich im Laufe der Zeit eine Tugend gemacht. Ich verzichte immer noch auf den Einsatz von Blitzlicht und bin inzwischen auf eine Leica R4 und ein lichtstarkes Summicron R 90 umgestiegen. Die Fujica hat mir zwar stets treue Dienste geleistet, hatte aber die Grenzen meiner Qualitätsansprüche definitiv erreicht.
Anders als mein Mann, fröne ich also immer noch der Analogtechnik, und zwar in Form von Kleinbilddias. Die Vorzüge digitaler Bildbearbeitung mache ich mir per Scanner dienstbar.